So funktionieren Rauchmelder


Rauchmelder bieten guten Schutz. Sie ermöglichen eine frühzeitige Raucherkennung. Sensoren arbeiten nach dem optischen Prinzip. In der Messkammer sind eine Leuchtdiode und eine Fotolinse eingebaut. Eine Diode sendet regelmässig Lichtstrahlen aus, die im rauchfreien Normalzustand nicht auf die Linse treffen.

Tritt Rauch in die Messkammer ein, werden die gesendeten Lichtstrahlen durch die Rauchpartikel gestreut und auf die Fotolinse abgelenkt. Das Streulicht wird erkannt und löst den Alarm mit einem lauten Signalton aus. Für Gehörlose können Rauchmelder mit einem Blitzwarnsystem gekoppelt werden.

Ein Schutzgitter um die Messkammer sorgt für einen störungsfreien Betrieb und schützt vor Insekten, Schmutz und Staub. Geringe Rauchmengen, z.B. normaler Zigarettenrauch, sollten keinen Alarm auslösen.

Rauchmelder sind batteriebetrieben und bleiben bei Stromausfall funktionstüchtig

Der Rauchmelder

1) Kontrolllampe mit akustischem Alarm

2) Lichtstrahl

3) Fotolinse

4) Leuchtdiode

5) Rauch

Für sicheren Schutz

  • Rauchmelder funktionieren mit einer normalen 9-Volt Blockbatterie (Lebensdauer drei Jahre). Lithiumbatterien sind teurer, dafür bleibt der Rauchmelder acht bis zehn Jahre in Betrieb.

  • Lässt die Batterieleistung nach, ertönt ein Signalton in kurzen Abständen während mindestens 30 Tagen als Aufforderung zum Batteriewechsel.

  • Einmal monatlich die Funktionsfähigkeit des Rauchmelders prüfen und mittels Testknopf einen Probealarm auslösen.

  • Rauchmelder regelmässig, jedoch mindestens einmal jährlich mit einem Staubsauger reinigen. Rauchmelder nicht zerlegen!

  • Nach zehn Jahren sollten Rauchmelder gegen neue ausgetauscht werden.